Woche 9

Mai 24th, 2010

17. – 23. Mai 2010

Für diese Woche gibt es nichts auergewöhnliches zu berichten. Es gab ein interessantes Gespräch mit einem deutschen Informatiker, der vor 9 Jahren nach Brisbane gekommen ist und erhellendes über die Arbeitswelt in  Brisbane zu berichten hatte, und ein gutes und motivierendes Interview mit der Brooklyn Group.

Die Woche schloss mit einem Besuch des Paniyiri Greek Festivals im Musgrave Park. Das Festival war sehr gut besucht, tausende von Menschen erfreuten sich griechischen Essens, Biers und griechischer Folklore-Veranstaltungen. Die Stimmung war ausgelassen, heiter und familiär.

Tanzdarbietung auf dem Paniyiri Festival

Tanzdarbietung auf dem Paniyiri Festival

Paniyiri: ein griechisch-australisches Volksfest

Paniyiri: ein griechisch-australisches Volksfest

Mecca Bah

Mai 22nd, 2010

Mecca Bah

http://meccabah.net/

19-21/1000 Ann Street
Fortitude Valley (Brisbane), Queensland 4006, Australien

Phone: +61 (0)7 3252 5299

Fax: +61(0)7 3252 0815

Marokkanisches / Middle Eastern Restaurant am nord-östlichen Rand des Szeneviertels Fortitude Valley. Das Restaurant ist modern und angenehm eingerichtet, mit Anklägen an den Mittleren Osten. Es gibt eine große, überdachte und beheizte Terrasse.

Das Essen ist gut (gekostet wurden Türkisches Bot mit verschiedenen Dips, Lamb Kebab und Lamm aus dem Tontopf), es gibt eine vernünftige Weinauswahl, ein gutes und viel besuchtes Restaurant.

Über das Pfingstwochenende geht es diesmal in den Böhmerwald in die Tschechische Republik. KICX3808 Die Fahrt wird vom Motorradhändler meines Vertrauen, Tommy Wagner in Gräfelfing organisiert. Wir werden uns um 8:30 zum Fühstück und zur Einteilung der Gruppen treffen. Um 10 Uhr geht es dann los nach Tschechien (die genaue Fahrtstrecke kenne ich noch nicht). Unser Ziel liegt in Krumau, auf tschechisch Český Krumlov, wo wir in der Pension Globus unterkommen werden. Das Wetter über die Feiertage scheint ja wieder mal besser zu werden und beim Blick aus dem Fenster sieht der Himmel schon etwas bläulich aus.

Mi. 21.04.2010

Wetter 20°C, etwas bewölkt

Die Fahrt mit dem Shinkansen ist wie immer pünktlich. In Shin-Osaka steigen wir in die Regionalbahn zur Station Umeda, wo unser Hotel ist. Hier sind wir in einem alten Gemäuer mit Hochzeitskapelle untergebracht – nett. Als wir ankommen ist gerade Fotoshooting angesagt!

Kapelle in der 8. Etage

Kapelle in der 8. Etage

Nach dem einchecken gehen wir auf die ersten Streifzüge. Viele Shoppingmeilen insbesondere im U-Bahn Bereich. Nach einer Weile erreichen wir die Twintowers mit dem “Floating-Garden” dies ist eine Aussichtsplattform auf 173 m. Tolles Wetter, tolle Aussicht.

Twintower mit "Floating-Garden" 173 m

Twintower mit "Floating-Garden" 173 m

Skyline mit unserem Hotel (hellbraun mit zwei Türmen)

Skyline mit unserem Hotel (hellbraun mit zwei Türmen)

Auf dem Rückweg finden wir eine coole Kneipe – Bierkisten als Hocker und endlich Schwein zu essen, mal was anderes.

Coole Kneipe mit Bierkisten-Hockern

Coole Kneipe mit Bierkisten-Hockern

Und noch etwas später gehen wir in eine Wein-Stehlokal mit italienischem und französischem Rotwein – bezahlbar und lecker.

Do. 22.04.2010

Wetter: es regnet in Stömen, ca. 12°C

Hotel eigener Schirmständer

Hotel eigener Schirmständer

Nun ja Osaka hat eines der größten Aquarien mit Walhaien, einem Paar weißer Scheinswale und viele andere Meerestiere mehr, ein Besuch lohnt sich.

Aquarium "Kaiyukan" Osaka

Aquarium "Kaiyukan" Osaka

Nach dem Besuch gibt es die ersten “Takoyaki” zu essen, eine Spezialität (Teigkugeln mit Tintenfisch).

Takoyaki - Teigkugeln mit Tintenfisch

Takoyaki - Teigkugeln mit Tintenfisch

Gestärkt sind wir in den Shitennoji Shrein, heute wird der Jahrestag des Prinz Shotoku (573 – 622) gefeiert. Die Feierlichkeiten sind etwas ins Wasser gefallen, dann haben wir eben den Shrein und unseren ersten Steingarten besichtigt – wow.

Steingarten

Steingarten

Zum aufwärmen gings dann ins Hotel und endlich hört der Regen auf. Auf der abendlichen Suche haben wir ein Sashimi-Lokal gefunden; Fisch ganz frisch auf den Tisch. Mit einem leckeren Essen ging der Tag zu Ende.

Sashimi frisch auf den Tisch (Sushi ohne Reis!)

Sashimi frisch auf den Tisch (Sushi ohne Reis!)

Kann man zu dem Koch eigentich Koch sagen, das meiste Essen ist doch roh

Kann man zu dem Koch eigentich Koch sagen, das meiste Essen ist doch roh

Fr. 23.04.2010

Wetter ca. 15°C, ziemlich bewölkt

Nachdem unser Zug erst um 14.13 Richtung Tokyo abfährt haben wir noch genügend Zeit eine Sightseeing Bootsfahrt zu machen und die Stadt von einer ganz anderen Seite zu sehen. Sonnenschein und die Fahrt wär superklasse.

... und es gibt sie doch - Obdachlose in Osaka

... und es gibt sie doch - Obdachlose in Osaka

Putzkolonne im Park, die drei Anderen sind schon vorbei

Putzkolonne im Park, die drei Anderen sind schon vorbei

Radl Parkplatz kostenpflichtig (rosa Zettel)

Radl Parkplatz kostenpflichtig (rosa Zettel)

Dann ist es soweit: die Rückfahrt nach Tokyo beginnt

HIKARI 520  14:13 TOKYO   - alles klar

HIKARI 520 14:13 TOKYO - alles klar

- das Wetter wird immer schlechter und es regnet – also keine Chance den Fuji zu sehen. Schade. Gegen 18.00 Uhr kommen wir im Hotel an und lassen uns mit dem Taxi und unserem Gepäck insShiba Park Hotel fahren.

Hier beginnt die 5-Tage Busreise mit ca. 100 WIMA Teilnehmern, größtenteils natürlich Frauen. Viele bekannte Gesichter können wir finden und alle haben wir bei einem leckeren Buffet und Getränken einen sehr netten Eröffnungsabend.

Nun kommen noch zwei Folgen:

5-Tage Bustour und

WIMA Japan

viel Spaß beim lesen

Sonja

Woche 8

Mai 17th, 2010

10. – 16. Mai 2010

Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass es in Queensland, dem australischen “Sunshine State” auch regnen kann? Es kann, und wie! Es sind eher tropische Regenschwälle, die hier herunterdonnern, es dauert aber vielleicht auch nur 15-20 min., danach ist alles wieder in Ordnung und man kann sich wieder auf die Straße trauen.

Ich bin jetzt fast zwei Monate in Brisbane, das ist die laengste Zeit, die ich jemals im Ausland verbracht habe. Es fuehlt sich nach wie vor gut an, ich nehme am sozialen Leben teil und lerne mehr und mehr Menschen kennen.

Ich merke, dass hier in Australien eine meiner wohl größten persönlichen Schwächen auf die Probe gestellt wird: meine Ungeduld. Ich will immer, dass alles jetzt und sofort passiert, und natürlich nach genau meinen Vorstellungen. Ich glaube, es macht Sinn, dass ich mich hier mit meiner oft fehlenden Geduld auseinanderzusetzen habe. Der Anfang in Australien war vergleichsweise einfach, da ich alles unter Kontrolle hatte: die administrativen Dinge wie Steuernummer, Medicare, Führerschein, Eröffnung des Bankkonto, Mobilfunvertrag etc. Selbst die Wohnungssuche war mehr oder weniger unter meiner Kontrolle. Auf dem Markt gibt es ein bestimmtes Angebot, und man kann selbst entscheiden, welchen finanziellen Betrag man für ein bestimmtes Produk zu zahlen bereit ist.

Die Jobsuche ist jetzt nur noch eingeschraenkt unter meiner Kontrolle. Ich kann Stellensuche betreiben, Bewerbungen schreiben, Personalabteilungen anrufen, Kontakte knüpfen, aber letztendlich müssen der richtige Arbeitsplatz und ich irgendwann aufeinandertreffen. Und wann das passieren wird, kann ich nicht vorherbestimmen.

Ich habe jetzt beschlossen, neben der Jobsuche, der ich täglich ein paar Stunden meiner Zeit widme (das hat schließlich allererste Priorität) auch mein Leben zu genießen. Ich bin in Australien! Millionen von Menschen reisen jedes Jahr hierher, um Urlaub zu machen, das Land zu entdecken und das Leben zu genießen. Und ich bin hier, mittendrin, in einem wunderbaren Land, in einer schönen Stadt und in einer noch tolleren Umgebung.

Apropos Leben geniessen: zwei “kulturelle” Unternehmungen gab es am Wochenende:

Samstag: Donizettis “Elixir of Love” im Lyric Theatre / QPAC. Eine schoene Vorstellung, bei der sich die Saenger aber vor allem duch schauspielerisches Talent hervorgetan haben. Der Handlungsort wurde verlagert in das australische Outback, die Buehnendekoration verarbeitete ueberall das Thema “Wellblech”, sogar in den Schafen, Pferden, Hunden, Autos, Tischen und Stuehlen. Die englischen Uebertitel waren verfasst im lokalen “lingo”, man verwendete u.a. die Woerter “bloke” fuer einen Mann oder “Sheila” fuer eine Frau. Insgesamt eine unterhaltsame Vorstellung mit wunderschoener Musik!

Sonntag: der neue Robin Hood Film im Balmoral Kino in Bulimba. Russel Crowe in einer kernig-maennlichen Rolle und Kate Blanchett  kokett und burschikos: zwei “Gutmenschen”. Welcher Eindruck blieb zurueck? In diesem Film floss relativ viel Blut…