So jetzt geht die “Sightseeing Tour im Japanstil los!

Sa. 24. April

15°C, bewölkt

Frühstück gegen 9.00 Uhr – einmal ganz anderst, denn es sind ca. 100 “Nicht-Japanerinnen” da, aber ansonsten ist das Frühstück wie immer.

Um 10.00 Uhr geht die Bustour los – pünktlich. Wir besuchen die Ausstellungsräume von HONDA, mit Begrüßung, Filmen, Vorstellung von ASIMO (Roboter) und natürlich den ausgestellten Motorrädern, die begeistert von den “Expertinnen” ins Visier genommen werden.

Danach geht es weiter zum Meji Shinto Shrein, hier bekommen wir die Einweisung in die rituelle Waschung, es wird von YUKA, unserer “Miss Flower Power” erklärt wie geopfert wird und vieles mehr. Da heute Samstag ist bekommen wir viele traditionell angezogene Japaner – innen zu sehen. … und immer wieder der Hinweis Sie haben 10 Minuten Zeit, if you run a little a bit more …. – also typisch japanisch.

Bei der Fahrt zum Asakura Kannon Tempel, sehen wir auch den in Bau befindlichen und dann höchsten Turm der Welt ca. 600 m hoch. Vor der Besichtigung geht es zum Essen in einer Art Kaufhaus mit Kantine. Die budhistische Tempelanlage besteht aus dem Tempel, verschiedenen Türmen und sehr vielen Steinfiguren. Direkt daneben befindet sich die Nakamise Shopping street mit Geschenken und Essen in Hülle und Fülle.

Etwas später sehen wir uns den herrlich angelegten Imperial Garden an. Hier gibt es eine wunderbare Blütenpracht und toll angelegte Teiche und Wege, im Hintergrund die Skyline von Tokyo.

Gleich danach geht es in den Stadtteil Odaiba, eine künstlich angelegte Insel, es gibt hier die Freiheitsstatue und einen schönen Blick auf die Skyline von Tokyo.

Um ca. 18.30 sind wir dann in Ginza beim Italiener mit leckerem italienischen Büffet (Vorspeisen, Pasta, Pizza, Salat). Den Heimweg finden wir nach genügend Rotwein und einem Einkehrschwung mit Sake ohne Probleme.

So. 25. April

Wetter ca. 16°C, wenig Wolken, aber auf 1000m etwas frisch

Heute geht es um 8.00 Uhr los nach Nikko, ca. 150 km NordÖstlich von Tokyo in die Berge. Bei der Hinfahrt können wir im Dunst endlich einen Blick auf Fujisan erhaschen.

Zuerst besuchen wir den Toshugo shrine, ein wundervoll verzierter Shrein in einem sehr schönen und alten Zedern Wald. Es werden sehr viele seltsame Geschichten über den Shrein und die Entstehung erzählt. Nach der Besichtigung geht es zum Essen – Soba noodles – und Shoppen.

Jetzt werden wir zum Chuzenji See und dem Kegon Wasserfall gefahren, hier gibt es einen schönen Blick auf die Vulkanberge mit See im Vordergrund. Auf der Rückfahrt machen wir einen Stop in einer Sake Brauerei, natürlich mit Verkostung. Sake ist Reiswein, mit ca. 15 – 18 % Alkohol. In Japan wird bei Festen reichlich davon getrunken. Unseren Geschmack trifft er nicht ganz so. Ein Verkaufsshop ist natürlich direkt dabei.

Die Heimfahrt dauert etwas länger, schließlich fahren am Sonntag fast alle Japaner in die Berge und zum Sightseeing. Stau ist angesagt. Abendessen gibt es im Hotel – Chinesisches Büffet.

Mo. 26. April

Wetter ca. 18°C, leicht bewölkt

Es geht um 9.00 Uhr mit dem Bus nach Kamakura, ca. 50 km südlich von Tokyo auf einer Halbinsel. Besichtigt wird hier der Hase Kanon Tempel, wunderbar am Berg gelegen. Nach dem Mittagessen geht es zum “Grossen Buddha” und dem Tsurugaoka Hachimangu shrine. Anschließend haben wir 45 min Zeit für Shopping in der Komachi street.

Zurück im Hotel geht es wenig später in ein nettes Japnische Restaurnt. Niedrige Tische, kochen am Tisch – rictig nett.

Di. 27. April

Wetter morgens ca. 14°C, bewölkt, nachmttags ca. 7°C Regenschauer

Die Nacht ist kurz und um 6.50 Uhr muss das Gepäck an der Rezeption abgeliefert sein! Danach geht es gemütlich frühstücken und um 8.30 Uhr geht es nach Yokohama. Zwischendrin ein Stop an einer Raststätte – idyllisch gelegen und früher einmal mit Aussicht auf die Rainbowbridge. Aber hier gibt es tolle Kaffeeautomaten mit Livekamera und Musik – ich glaub die spinnen, die Japaner! Angekommen in Yokohama machen wir erst einen Spaziergang im Yamashita park, direkt am Meer; danach geht es in das größte Chinatown in Japan. Dort haben wir ein richtiges Chinesisches Essen.

Und dann pünktlich zum schlechten Wetter geht es zur Motorrad Vermietung. Es dauert etwa zwei Stunden, dann sind alle 100 Frauen mit Motorrädern ausgestattet und auf dem Weg zu unserem Camp.

Es schüttet in Strömen, Temperatur bis auf  5°C abgesunken, etwas Schnee ist am Strassenrand auch zu sehen, aber Sicht ist fast null. Wir sind fast erfroren als wir ankommen. Nach erfolgreicher Fahrt im Kleinbus holen wir unser Startpaket ab und es geht in unser Haus.

Mi. 21.04.2010

Wetter 20°C, etwas bewölkt

Die Fahrt mit dem Shinkansen ist wie immer pünktlich. In Shin-Osaka steigen wir in die Regionalbahn zur Station Umeda, wo unser Hotel ist. Hier sind wir in einem alten Gemäuer mit Hochzeitskapelle untergebracht – nett. Als wir ankommen ist gerade Fotoshooting angesagt!

Kapelle in der 8. Etage

Kapelle in der 8. Etage

Nach dem einchecken gehen wir auf die ersten Streifzüge. Viele Shoppingmeilen insbesondere im U-Bahn Bereich. Nach einer Weile erreichen wir die Twintowers mit dem “Floating-Garden” dies ist eine Aussichtsplattform auf 173 m. Tolles Wetter, tolle Aussicht.

Twintower mit "Floating-Garden" 173 m

Twintower mit "Floating-Garden" 173 m

Skyline mit unserem Hotel (hellbraun mit zwei Türmen)

Skyline mit unserem Hotel (hellbraun mit zwei Türmen)

Auf dem Rückweg finden wir eine coole Kneipe – Bierkisten als Hocker und endlich Schwein zu essen, mal was anderes.

Coole Kneipe mit Bierkisten-Hockern

Coole Kneipe mit Bierkisten-Hockern

Und noch etwas später gehen wir in eine Wein-Stehlokal mit italienischem und französischem Rotwein – bezahlbar und lecker.

Do. 22.04.2010

Wetter: es regnet in Stömen, ca. 12°C

Hotel eigener Schirmständer

Hotel eigener Schirmständer

Nun ja Osaka hat eines der größten Aquarien mit Walhaien, einem Paar weißer Scheinswale und viele andere Meerestiere mehr, ein Besuch lohnt sich.

Aquarium "Kaiyukan" Osaka

Aquarium "Kaiyukan" Osaka

Nach dem Besuch gibt es die ersten “Takoyaki” zu essen, eine Spezialität (Teigkugeln mit Tintenfisch).

Takoyaki - Teigkugeln mit Tintenfisch

Takoyaki - Teigkugeln mit Tintenfisch

Gestärkt sind wir in den Shitennoji Shrein, heute wird der Jahrestag des Prinz Shotoku (573 – 622) gefeiert. Die Feierlichkeiten sind etwas ins Wasser gefallen, dann haben wir eben den Shrein und unseren ersten Steingarten besichtigt – wow.

Steingarten

Steingarten

Zum aufwärmen gings dann ins Hotel und endlich hört der Regen auf. Auf der abendlichen Suche haben wir ein Sashimi-Lokal gefunden; Fisch ganz frisch auf den Tisch. Mit einem leckeren Essen ging der Tag zu Ende.

Sashimi frisch auf den Tisch (Sushi ohne Reis!)

Sashimi frisch auf den Tisch (Sushi ohne Reis!)

Kann man zu dem Koch eigentich Koch sagen, das meiste Essen ist doch roh

Kann man zu dem Koch eigentich Koch sagen, das meiste Essen ist doch roh

Fr. 23.04.2010

Wetter ca. 15°C, ziemlich bewölkt

Nachdem unser Zug erst um 14.13 Richtung Tokyo abfährt haben wir noch genügend Zeit eine Sightseeing Bootsfahrt zu machen und die Stadt von einer ganz anderen Seite zu sehen. Sonnenschein und die Fahrt wär superklasse.

... und es gibt sie doch - Obdachlose in Osaka

... und es gibt sie doch - Obdachlose in Osaka

Putzkolonne im Park, die drei Anderen sind schon vorbei

Putzkolonne im Park, die drei Anderen sind schon vorbei

Radl Parkplatz kostenpflichtig (rosa Zettel)

Radl Parkplatz kostenpflichtig (rosa Zettel)

Dann ist es soweit: die Rückfahrt nach Tokyo beginnt

HIKARI 520  14:13 TOKYO   - alles klar

HIKARI 520 14:13 TOKYO - alles klar

- das Wetter wird immer schlechter und es regnet – also keine Chance den Fuji zu sehen. Schade. Gegen 18.00 Uhr kommen wir im Hotel an und lassen uns mit dem Taxi und unserem Gepäck insShiba Park Hotel fahren.

Hier beginnt die 5-Tage Busreise mit ca. 100 WIMA Teilnehmern, größtenteils natürlich Frauen. Viele bekannte Gesichter können wir finden und alle haben wir bei einem leckeren Buffet und Getränken einen sehr netten Eröffnungsabend.

Nun kommen noch zwei Folgen:

5-Tage Bustour und

WIMA Japan

viel Spaß beim lesen

Sonja

20.04.2010

Wetter 20 C, blauer Himmel und einige Wolken

Heute fahren wir mit der Bummelbahn nach Iya, hier gibt es eine Haengebruecke aus Lianen und Baumrinde, da muessen wir hin.
Am Bahnhof in Oboke sind wir ausgestiegen und dann mit dem Bus ca. eine halbe Stunde ins Gruene gefahren. Beim Einsteigen zieht man hier ein Ticket mit einer Nummer und je nach Fahrstrecke wird vorne der Preis angezeigt. lustig -
Vom Busfahrer lassen wir uns die Rueckfahrzeiten am Plan zeigen, sehr nett, wie fast alle Japaner.

Busfahrer mit weißen Handschuhen und Zahltafel - total easy

Busfahrer mit weißen Handschuhen und Zahltafel - total easy

Die Bruecke ist echt ein Erlebnis, wackelig und mit Loechern da passt ein Fuss leicht durch. Doch noch viel lustiger ist die Bruecke als eine Truppe mit 50 japanischen Rentnern die Bruecke ueberquert. Die halten sich fest und haben richtig Spass.

Nur nicht durchfallen

Nur nicht durchfallen

Bambuswäldchen

Bambuswäldchen

Der Heimweg ist absolut klasse wir fahren mit der super Lokalbahn, der Schaffner schreibt uns sofort die Zeiten und die Umstiegsbahnhoefe auf. Da haben wir nun auch echte Pilger gesehen, die alle 88 Budistische Tempel abgehen rund um Shikoku.

Beim Hotel angekommen ist richtig was los, im Stadion ist Speedbootrennen und im Hotel ist Karaoke Abend.

Aber die Kroenung ist das Bad.

Hier die Badgeschichte:

Wir sind zu zweit schauen gegangen wie das Bad so aussieht; erst mal Schuhe aus dann gibts einen Umkleide und Schminkraum und hinter der nächsten Tür ist das Bad mit Waschplätzen und dem heißen Pool. Doch erst ein entsetzter Ausruf einer älteren Dame – zu Deutsch: Hilfe Männer! Die “Bademeisterin” mustert uns: kurze Haare, eher legere Kleidung – doch dann: Boing-Boing – ds sind ja doch Mädels mit Brüsten! ….. und schon ist alles o.k. Glück gehabt.

Weiteres demnaechst wir muessen weiter nach Osaka drittgroesste Stadt in Japan

So. 18.04.2010
Wetter ok, 18 C, etwas bewoelkt

Wir sind um 8.32 Uhr von Himeji nach Hiroshima mit dem Shinkansen gefahren und dann mit einer Regionalbahn und der Faehre auf die Insel Miyajima. und natuerlich mit vielen Japanern im Gefolge!
Der hier befindliche Shrein gehoert mit seinem weltberuehmten Tori zum Weltkulturerbe. Hier gibt es noch viele andere Shreine (Shintoismus) und auch Tempel (Budhismus).

Tori - der Eingang zum Shintoshrein

Tori - der Eingang zum Shintoshrein

viele kleine Budhas

viele kleine Budhas

Neben vielen Touristenlokalen findet man hier auch eine “Fressmeile” mit Gerichten, die man als Europaer selten gesehen hat
-gekochte Austern
-Tintenfischtentakeln am Spiess
-Sternkekse mit Kaese oder suessen Bohnen gefuellt
-Shrimpsrolle frittiert
-Seeigelrolle
-Kartoffel gegrillt supersuess
- und noch vieles mehr, einiges haben wir auch ausprobiert!

Fisch-Leckerlies, probieren ist Pflicht

Fisch-Leckerlies, probieren st Pflicht

Sake Probierstube

Sake Probierstube

danach sind wir wieder zurueck gefahren bis Okayama und dann auf die Insel Shikoku, wo wir drei Tage bleiben.

Mo 19.04.2010

Wetter 20 C, bewoelkt

Nach einem leckeren Fruehstueck im Hotel (japanisch und internationales Fruehstuecksbuffet)

Japanisches Frühstück mit lecker "Nato" = fermentierte Sojabohnen

Japanisches Frühstück mit lecker "Nato" = fermentierte Sojabohnen

sind wir erstmal auf den Spuren unseres Taxis vom Vorabend zum Bahnhof maschiert.

Schild am Weg - Idee für Daheim?

Schild am Weg - Idee für Daheim?

Strom wie im wilden Westen

Strom wie im wilden Westen

Prinzipiell wollten wir ein Auto mieten aber am Bahnhof sagte uns der nette Herr im Verleih es gibt keine Autos im Moment. Er versteht zwar kaum ein Wort Englisch, aber wenn er das so sagt …..
Nach vielem Nachfragen in der Info und am Bahnschalter haben wir endlich die Zugverbindungen nach Naruto. Wir fahren also mit der Bummelbahn ca. 2 h bis dorthin. An der zweiten Umsteigehaltestelle werden wir hoeflich aber bestimmt aus dem Zug herausgewunken zum schon wartenden Zug fuer die Weiterfahrt. Jetzt haben wir wohl eine Zugverspaetung in Japan verursacht – boeser Fehler!
Hier gibt es viele staunende Gesichter von Schulmaedchen und Jungs, die haben wohl selten Europaeer gesehen.
Nun ja am Bahnhof angelangt nehmen wir uns ein Taxi zu der laengsten Haengebruecke der Welt. Ach ja, der Taxifahrer spricht natuerlich kein Wort Deutsch, aber auch kein Wort Englisch -))

Taxi mit Navi - und wer kann´s lesen - der japanische Taxifahrer natürlich!

Taxi mit Navi - und wer kann´s lesen - der japanische Taxifahrer natürlich!

Die längste Hängebrücke der Welt mit Gezeitenstrudel

Die längste Hängebrücke der Welt mit Gezeitenstrudel

Wir haben eine Hinfahrt und eine Rueckfahrt super organisiert – alles ganz easy.
Abendessen wurde heute wie bei Japanern gemacht, Einkauf im Supermarkt Sushi, Fertigsuppen und Getraenke – und es hat wieder sehr gut geschmeckt.

Erstellt 23.00 Uhr lokale Zeit

PS Bilder sind in Arbeit, aber nicht so einfach reinzustellen

Sa. 17.04.2010
Wetter: endlich Sonnenschein, blauer Himmel ca. 16 C

Wir fahren heute mit dem “Hikari” Shinkansen, Abfahrt super puenktlich.

Schaffner haben die Uhr genau im Blick - Verspätungen gibt´s nicht

Schaffner haben die Uhr genau im Blick - Verspätungen gibt´s nicht

Das Personal verbeugt sich wirklich jedesmal beim Betreten und Verlassen der Wagons, egal ob Schaffner oder Verkaeuferinnen. Der ICE faehrt nicht so wackelfrei wie der Shinkansen!
Es geht von Atami (ca. 100 km SW von Tokyo) etwa 500 km Richtung Westen nach Himeji, vorbei an Staedten wie Kyoto, Osaka und Kobe. Die Fahrt hat ca. 2.45 h gedauert mit Ausblick auf Grossstaedte, Reisfelder und fuer einen kurzen Moment auf den Fujisan!

Bahnsteigbeschriftung - Mittelgleise für "Nozomi" Shinkansen

Bahnsteigbeschriftung - Mittelgleise für "Nozomi" Shinkansen

Nach der Ankunft sind wir erst ins Hotel und danach durch die Einkaufsmeilen – wirklich Einkaufsmeilen- zum Schloss Himeji, erbaut im 17. Jhdt. und mittlerweile Weltkulturerbe. Wir haben Massen von Fotos mit Kirschblueten und dem Schloss gemacht – teilweise total kitschig, aber schoen.

Schloß Himeji - mit Baustelleneinrichtung

Schloß Himeji - mit Baustelleneinrichtung

Das Essen war wieder mal ein Suchspiel- was gefaellt mir, was wird evtl. dazu erzaehlt ……. Schlussendlich aber ganz lecker.

Getränkekarte international, Speisekarte japanisch

Getränkekarte international, Speisekarte japanisch

Zu dieser Stunde sitzen wir in der Hotellobby und planen fuer morgen.

Bis bald – Gruesse vom LIMES RACING TEAM