Samstag, 6. Februar 2010

Der Urlaub neigt sich nun langsam aber sicher dem Ende entgegen. Wir sind gegen 9 Uhr morgens in Lake Havasu City losgefahren und direkt in die dunklen Wolken hinein… so war dann auch fast die gesamte Rückfahrt bis nach Las Vegas von stetigem und heftigem Dauerregen begleitet… Die Landschaft sah dementsprechend grau und trist aus und selbst die mächtigen Berge am Colorado River konnten uns nicht begeistern. Nach kurzem Zwischenstop in Searchlight (der Ort heisst wirklich so – da will aber niemand mehr Zeit als notwendig verbringen), kamen wir am frühen Nachmittag in Las Vegas an und konnten auch gleich im Hampton Inn Tropicana einchecken. Die Hotelkette kannten wir schon von unserem letzten New York Aufenthalt und auch dieses Mal enttäuschte das Hotel uns nicht. Lage war klasse – zwar nicht direkt am Strip, aber nur wenige Meter entfernt auf der anderen Seite des I-15 Highways auf der Höhe von MGM, Excalibur und New York. Gutes Preis-Leistungsverhältnis für 79 Dollar die Nacht.

Blieben aber nicht allzu lange im Hotel, denn wir wollten nochmal kurz in einem Outlet Shop vorbei, da wir ja noch nicht den richtigen gefunden hatten. Suchten nach einem, der auch Marken wie Tommy Hilfiger, Nike etc. führte. Im Süden von Las Vegas liegt das Las Vegas Outlet Center und hier wurden wir fündig. Konnten einige Golfklamotten erstehen, die um 70% reduziert waren von der Marke ‘Izod’, von der wir vorher noch gar nichts gehört hatten. So können wir bald recht fesch über den Golfplatz flanieren – nun fehlt nur noch das entsprechende Golfspiel ;-) Erstaunlich fanden wir in den Jeans Shops, welche Menge an Jeans angeboten wurde – jedes Modell in jeder nur erdenklichen Größe.

bunte Jeansauswahl bei Levi's

bunte Jeansauswahl bei Levi's

In der Zwischenzeit hatte sich der Regen gelegt und wir konnten noch ein wenig die bunten Eindrücke von Las Vegas genießen.

Mandalay bei Sonnenuntergang

Mandalay bei Sonnenuntergang

New York Casino Komplex - riesig

New York Casino Komplex - riesig

Am Abend sind wir dann nochmal nach Old Las Vegas gefallen, aber die meisten Casinos sind schon etwas schrappsiger dort oder auch die Leute – auf jeden Fall hat es nicht wirklich viel Spass gemacht zu gambeln. Am besten war noch die Lightshow draußen in der Fremont Street – es gab ein kleines Kiss Spektakel.
Kiss Spektakel in der Fremont Street

Kiss Spektakel in der Fremont Street

Bis wir dann wieder im Hotel waren, war es Mitternacht, so dass es nur noch hiess: Ab in die Federn und hineinschlafen in den Abflugtag.

Sonntag, 7. Februar 2010

Letzter Tag in den USA. Haben fertig gepackt, dann noch einen Happen im Hotel Foyer gefrühstückt und uns dann auch schon auf den Weg zum Flughafen gemacht. Auch wenn der Flug erst um 17:00 Uhr ging, war es doch zu wenig Zeit, um davor noch etwas Nettes zu unternehmen. So haben wir dann unseren treuen KIA Sorento abgegeben, der uns immerhin rund 2.300 Meilen (ca 3.500 km) sicher durch Nevada, Arizona und Kalifornien gebracht hat. Unsere 6 Gepäckstücke (zusammen waren es dann mit dem Golfgepäck 91 kg!!!) konnten wir auch ohne Probleme einchecken – Gott sei Dank wussten wir zu dem Zeitpunkt nicht, dass Golfcarts eigentlich annmeldepflichtig sind und wenn sie gemerkt hätten, dass in einer der Reisetaschen so ein Cart ist, hätten wir es dort lassen müssen  - wäre recht ärgerlich gewesen. So hat das aber alles gut geklappt und um kurz nach 17 Uhr ging dann unsere Condor auch pünktlich in die Luft. Dank Premium Economy war die Nacht kurz (war sie sowieso, da uns 9 Stunden verloren gingen), aber wir landeten dann doch recht erholt um 13:35 Uhr am Frankfurter Flughafen. Leider haben wir im Flieger unsere Duty Free Einkäufe liegen gelassen und da wir auf einer Parkposition außerhalb waren, konnten wir auch nicht mehr zurück zum Flieger – nun denn – ein bisschen Schwund ist immer, wie Kathrin zu sagen pflegt.

Gepäck kam alles heil und sicher an, Papa-Harry hat uns vom Flughafen abgeholt und so waren wir samt Gepäck um 15:30 Uhr wieder glücklich in der Rüdesheimer Straße angekommen… Da wir recht fit waren, haben wir noch alles ausgepackt, schon die 1. Wäsche gewaschen und bei einem leckeren Pasta-Abendessen den letzten Urlaubstag langsam ausklingen lassen, denn am Dienstag müssen wir beide wieder fleissig im Büro auftauchen.

Was bleibt sind die Eindrücke von zwei wunderschönen und entspannenden Wochen in Arizona!!!!

Wir bedanken uns bei den MitleserInnnen und hoffen, eine etwas kurzweilige Schilderung unserer Urlaubserlebnisse abgeliefert zu haben…. wenn gewünscht, können wir das nun zu jedem Urlaub anbieten ;-)

Donnerstag, 4. Februar 2010

Wir mussten mal wieder einen Blogtag sausen lassen, da wir gestern Abend noch recht lange mit Packen beschäftigt waren. Zum einen mussten wir eine Verpackungslösung finden für den gekauften Golfcart und zum anderen mussten alle anderen Mitbringsel gleichmäßig verteilt und verstaut werden. Daddy Harry wird sich wundern, mit wieviel Gepäck wir zurück kommen – wir haben ihn schon gebeten, seinen Kofferraum leerzuräumen, bevor er uns vom Flughafen abholt.

Gestern spielten wir auf dem 18 Loch Kurs der Canoa Ranch. Dachten vorher, der Kurs wäre ziemlich blöd zu spielen, da überall von Häusern umgeben. Wir mussten unsere Meinung bald revidieren. Zum einen war es ein wunderschöner Morgen …

morgendliches Golfspiel

morgendliches Golfspiel

… und wir hatten weder vor noch hinter uns einen Golfflight, d.h. wir konnten relaxt spielen. Dann schlängelte sich der Golfplatz von Loch zu Loch durch Canyons, über Hügel und durch Täler – überall tolle Landschaft und das Spielen hat auch Spass gemacht. Kurios waren einige der Begegnungen während der Fahrt.

Achtung: Trucks kreuzen!!

Achtung: Trucks kreuzen!!

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Mittwoch, 3. Februar 2010

Das tägliche Morgenprogramm gleicht schon fast einer Routine bzw. für mich (Yvonne) bedeutet es sogar früher aufstehen, als wenn ich in die Arbeit radle. Es ist aber ein richtig schönes Aufstehen, denn wir freuen uns immer auf die bevorstehende Runde Golf. Heute Nacht hat es allerdings stark geregnet (wir sind gerade mitten in einem Tiefdrucksystem, das wir nicht bestellt haben) und am frühen Morgen prasselte immer noch der Regen herunter, so dass wir unsere Golfrunde abgesagt haben – wie wahrscheinlich die meisten anderen auch. Da wir aber nun schon komplett angezogen und ausgehfertig waren, haben wir zunächst noch gefrühstückt und sind dann nach Tucson gefahren. Haben ein paar Kleinigkeiten ergattert, wenn auch unser Ausflug zu einem Outletshop, der uns vom Westen Tucsons ganz in den Osten führte nicht von Erfolg gekrönt war: Wir haben den Outletshop zwar gefunden, aber es gab dort keine Markengeschäfte, sondern lediglich irgendwelche Geschäfte, die Hardware, Backutensilien und Sonstiges verkauften. Also, vom Osten wieder quer durch die Stadt zum Desert Museum. Wir hatten uns nämlich gedacht, dass es bei dem regnerischen Wetter am besten wäre, etwas indoor zu unternehmen – und da wäre ein Museum doch ideal. Diesen Beitrag weiterlesen… »

…und sie golfen immer noch!

Februar 3rd, 2010

Montag, 1. Februar 2010

Abreisetag aus Rio Rico: Bepackt als wären wir für Monate unterwegs, haben wir unser Auto beladen. Gott sei Dank ist der Wagen leicht größer als unser Twingo Hella, so dass auch das zusätzliche Golfequipment gut untergebracht werden konnte – wir haben uns nämlich einen zusammenfaltbaren Golfcart geholt – unbedingt notwendig für deutsche Golfplätze, da hier Carts nicht im Preis inklusive sind und wir dann wohl oder übel zu Fuß die 18 Löcher hinter uns bringen werden – hält sicherlich auch fitter. Kleiner Aufreger am Morgen – die Kamera wollte nicht so wie wir und zeigte immer Fehlermeldungen an und stellte nicht scharf… Problem konnte dann durch Objektivwechsel behoben werden, was uns eine kostspielige Neuinvestition ersparte.

Haben wieder brav unsere 18 Loch auf dem Golfplatz gespielt – hat diesmal richtig viel Spass gemacht und es gab auch keine langsame Gruppe vor uns. Nun sind wir schon gespannt auf die beiden neuen Plätze bei der Canoa Ranch. Canoa Ranch gehört zu keinem Ort, es besteht eigentlich nur aus dem Hotelkomplex mit dem dazugehörigen Golfplatz und Wohnhäusern, die um den Golfplatz herum gebaut wurden sowie weitere Unterkünfte für die Senior Citizens. Wenn wir ganz ehrlich sind, haben wir bisher noch kaum Menschen in diesem Gebiet getroffen, die jünger waren als wir – die meisten hier sind Rentner. Zur Canoa Ranch war es nur eine kurze Fahrt und da das Zimmer schon bereit war, konnten wir auch gleich einchecken… die Überraschung war groß, als wir die Tür zu unserer Suite öffneten. Wir haben hier eine komplette Wohnung: 93qm, mit komplett ausgestatteter Küche, Esszimmer, Wohnzimmer mit Kamin, Schlafzimmer, Bad mit Dusche und Badewanne, begehbarer Kleiderschrank, großem Balkon und sogar einem kleinen Raum mit Waschmaschine und Trockner. Kurzum, hier ließe sich ganz normal wohnen. Nun wollen wir aber nur 4 Tage hier verbringen und haben uns aber schon vorgenommen, die Küche richtig zu nutzen, d.h. leckeres Frühstück nach dem Golfen und abends wird in der Küche gezaubert.

Das 'kleine' Wohn-/Esszimmer mit Küche

Das 'kleine' Wohn-/Esszimmer mit Küche

Nachdem wir die gesamte Wohnung erstmal ausgiebig erkundet haben (das hat mindestens 1/4 Stunde gedauert), haben wir uns auf den Weg Richtung Tucson gemacht, denn wir wollten noch einmal in den Saguaro National Park fahren – es gibt hier einen Teil westlich von Tucson (den hatten wir gestern besucht) und einen Teil östlich.

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Sonntag, 31. Januar 2010

Heute morgen war es schon viel wärmer als gestern (kein Wind), trotzdem war der Platz am Morgen noch mit Reif bedeckt, so dass es einen ‘Frost Delay’ gab.

Raureif am frühen Morgen

Raureif am frühen Morgen

Was bei uns der Sonntagsfahrer auf der Straße ist, scheint hier der Sonntagsgolfer auf dem Golfplatz zu sein… wir sind ja nun wirklich nicht die Speed Golferinnen, aber die drei Damen, die vor uns abschlugen, waren soo atemberaubend langsam, dass wir zwischen jedem Loch bestimmt eine Zigarette hätten rauchen können (wenn wir noch rauchen würden). Beim Putten wurde erstmal noch von den letzten Erlebnissen erzählt und dann schaute jede der anderen zu, wie sie den Ball am Loch vorbei puttete. Eingelocht wurde mit großem Gejauchze gefeiert – wir warteten nur darauf, dass bei jedem eingelochten Ball eine Champagnerflasche geöffnet wird. Eine der Damen war etwas rundlicher und in Rosa gekleidet – wir haben sie dann Miss Piggy getauft (leider können wir von der Dame kein Foto liefern). Am 10. Loch war dann vor der Damenrunde noch ein 4er Herrenflight, der noch langsamer war, so dass wir uns entschlossen, dem Drama ein Ende zu bereiten und statt dessen Richtung Tucson zu fahren.

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